Wilhelm Busch in Lüthorst

Haben Sie es schon gewusst?

Als Kind war Wilhelm Busch mit Tante und Onkel nach Lüthorst gekommen. Der strenge Vater hatte den Jungen schon als Neunjährigen in die Obhut der Pfarrerfamilie Georg Kleine gegeben. Hier erhielt er Privatunterricht, weil Buschs Vater die heimische Schulbildung in Wiedensahl für nicht ausreichend hielt. Buschs Werdegang verlief nicht gradlinig. Nach dem abgebrochenen Studium als Maschinenbauer fand er Zugang zur Malerei und ging zunächst nach Düsseldorf. Weitere Stationen waren Antwerpen, Frankfurt und München.

Trotz aller Wirrungen des Lebens hielt Wilhelm Busch seiner zweiten Heimat Lüthorst immer die Treue. Über 50 Jahre ging er hier ein und aus.

Auf dem Gedenkstein im Garten des Lüthorster Pfarrhauses findet sich deshalb die Inschrift: "Wilhelm Busch hatte in Lüthorst von 1846 bis 1897 bei seinem Onkel Pastor Georg Kleine seine zweite Heimat"